Logo Steinweiler

BIG Steinweiler e.V.Kein Geothermiekraftwerk in Steinweiler!

von unter Allgemein

Am Rande der heutigen Eröffnung des Europäischen Kulturparks in Kandel sprach ein Vertreter des Vorstands unserer Bürgerinitiative sowohl mit Staatssekretär Alexander Schweitzer als auch mit unserem Ministerpräsidenten Kurt Beck. Begleitet von einer Übergabe der neuesten Informationsschrift unserer Bürgerinitiative wurde der Ministerpräsident nachdrücklich gebeten, die Sorgen und Ängste der Bürger der gesamten Südpfalz im Zusammenhang mit den dort vorhandenen und geplanten Geothermieprojekten ernst zu nehmen und die Geothermieproblematik zumindest im Rahmen eines Besuchs in Steinweiler auch zur Chefsache zu machen. Wenngleich konkrete Zusagen nicht erfolgten, war deutlich erkennbar, dass sich auch die Landesregierung über die Brisanz des Themas und auch dessen Wahlkampfbedeutung im klaren ist und sie nicht umhin kommen wird, den Dialog mit den Menschen vor Ort zu suchen.

von unter Allgemein

Der heutige Infostand am Wasgauzentrum in Rohrbach war aus Sicht der Bürgerinitiative ein voller Erfolg. Nicht nur Bürger aus Steinweiler, sondern auch aus den umliegenden Orten, insbesondere aus Rohrbach und Insheim, fanden sich zahlreich am Informationsstand ein. Es zeigte sich im Gespräch mit den interessierten Bürgerinnen und Bürgern deutlich, dass die Bevölkerung im Hinblick auf die geplanten und – wie in Landau und Insheim – bereits begonnenen Geothermieprojekte zutiefst beunruhigt und besorgt ist. So konnten wir eine erhebliche Anzahl an weiteren Unterschriften gegen das geplante Geothermiekraftwerk hinzu gewinnen. Darüber hinaus konnten wir auch eine zweistellige Anzahl an neuen Mitgliedern verzeichnen, nachdem wir schon in den vergangenen Tagen das 100. Mitglied begrüßen durften.

von unter Allgemein

Der Verharmlosung der Risiken der tiefen Geothermie durch Unternehmen und Behörden setzte Professor Dr. Harald Ehses, Direktor des Landesamtes für Geologie und Bergbau, nunmehr noch die Krone auf:

Wie der RHEINPFALZ vom 5. Mai 2010 (Pfälzer Tageblatt – Ausgabe Rhein­schiene – Nr. 103 vom Mittwoch, den 5. Mai 2010, Seite 22) zu entnehmen ist, bezeichnete Ehses das Bohren in Bezug auf Erdbeben als „absolut unkritisch“. In dieser Phase sei nicht mit Erderschütterungen zu rechnen, so Ehses weiter.

Die Bewertung als „absolut unkritisch“ steht in kras­sem Gegensatz zu den Feststellungen der baden-württem­bergischen Expertenrunde. Aus dem Protokoll der Ex­pertenanhörung geht klar und deut­lich hervor, dass es unumgänglich ist, vor Bohrbeginn eine Risikobewertung anhand ei­nes qualifizierten Gutachtens zum Erdbebenrisiko für alle anstehenden Phasen (Bohren, Stimulieren, Betrieb) einholen zu lassen. Der Leiter des Landesamtes für Geologie, Roh­stoffe und Bergbau Baden-Würt­temberg, Herr Prof. Dr. Ralph Watzel, hatte hierbei aus­drücklich betont, dass die Bohr­phase bei der Bewertung des Erdbebenrisikos von der Betrachtung keinesfalls aus­geklammert werden darf. Der baden-württembergischen Expertenrunde gehörten auch zwei Vertreter aus Rhein­land-Pfalz an, nämlich Herr Prof. Dr. Karl Keilen vom Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz und Herr Bergdirektor Andreas Tschauder vom Landesamt für Geolo­gie und Bergbau. Entweder hat Ehses die von dieser Experten­runde gefundenen Ergeb­nisse nicht verinnerlicht oder er will die Bürger einfach nur für dumm verkaufen. Beides ist untragbar.

von unter Allgemein

Auch in Freckenfeld verstärkt sich der Widerstand gegen das im nahegelegenen Schaidt geplante Geothermiekraftwerk. Dies ist nicht verwunderlich, denn bei einem dort ausgelösten Erdbeben kann es ohne weiteres auch in Freckenfeld zu erheblichen Schäden kommen. Außerdem ist Freckenfeld vom selben Trinkwasserreservoir abhängig wie Schaidt, ebenso wie Büchelberg und Vollmersweiler. Aus der großflächigen unterirdischen Trinkwasserader gewinnt auch die rund 20 Kilometer entfernte Wasserversorgung Germersheimer Südgruppe ihr Trinkwasser. Genau durch dieses regional bedeutsame und lebenswichtige Trinkwasserreservoir sollen die geplanten Geothermiebohrungen in Schaidt verlaufen.

Bei einem Treffen engagierter Freckenfelder Bürger wurde daher am 4. Mai 2010 eine eigene Bürgerinitative ins Leben gerufen. Die Bürgerinitiative Freckenfeld will unter anderem mit Flyern und Unterschriftenaktionen aktiv werden.

von unter Allgemein

Am Samstag, den 8. Mai 2010 von 8.30 bis 14.30 Uhr wird die Bürgerinitiative Geothermie Steinweiler e. V. mit einem Stand am Wasgauzentrum in Rohrbach über die Gefahren und den aktuellen Verfahrensstand beim geplanten „Geothermiekraftwerk Steinweiler“ informieren.

Die jüngsten Insheimer Beben sollten Anlass sein, sich an unserer Unterschriftenaktion gegen den Kraftwerksbau zu beteiligen!

Alle interessierten  Bürger aus unserer Region sind herzlich willkommen!