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BIG Steinweiler e.V.Kein Geothermiekraftwerk in Steinweiler!

von unter Allgemein

Die induzierten Erdbeben in Insheim haben sich weiter verstärkt: Seit 10.11.2012 traten vier weitere Erdbeben auf, das stärkste hiervon mit einer durchschnittlichen Spitzenmagnitude von 1,8 am Mittag des 12.11.2012 um 12:15 Uhr MEZ, die anderen drei mit 1,4 (2 mal) und 1,5 (Quelle: LGB). Das Epizentrum der letzten drei Beben lag ganz in der Nähe der Autobahnanschlussstelle Rohrbach der A65. Das Epizentrum des letzten Bebens (12.11.2012, 13:53 Uhr MEZ) lag weniger als 1 km von der Bebauung von Rohrbach entfernt.

Verwunderlich ist das alles nicht: Wenn sich die Fließwege unter Tage erst ausbilden müssen, wie der Betreiber der RHEINPFALZ gegenüber äußerte, ist das von der Wirkung her nichts anderes als gefährliches Fracking.

Und wenn sich dieses nach Angaben des Betreibers „völlig normale Phänomen“ (erst) bis Ende des Jahres „eingespielt“ haben soll, steht der Bevölkerung bei der gegenwärtigen Aufwärtstendenz der Magnituden noch einiges bevor.

 

von unter Allgemein

Seit der so genannten „vorläufigen Inbetriebnahme“ des GKW Insheim ist die Anzahl der beim Landesamt für Geologie und Bergbau (LGB) registrierten induzierten Erdbeben binnen kürzester Zeit auf inzwischen neun angewachsen. Die mittlerweile als Erdbebenschwarm zu bezeichnenden Erschütterungen wurden im Verlauf der Zeit auch immer stärker und erreichten in der Spitze eine durchschnittliche Magnitude von 1,4 (08.11.2012 um 21:07 Uhr MEZ). Bei den Erdbeben wurden teilweise lokale Stationsmagnituden von 1,7 gemessen. Nach Berichten der BI Landau war das Erdbeben mit der Magnitude 1,4 auch in Steinweiler spürbar. Das Epizentrum dieses Erdbebens lag ca. 1,5 km nordnordöstlich von Rohrbach und ca. 750 westlich der der Reinjektions-Bohrlandepunkte. Damit bestätigen sich unsere Befürchtungen, dass das GKW Insheim auch auf andere Gemeinden, darunter Steinweiler, negative Auswirkungen haben wird.

 

von unter Allgemein

Das Erdbeben vom 28.10.2012 blieb kein Einzelfall. Am 31.10.2012 und am 01.11.2012 traten jeweils zwei weitere induzierte Erdbeben auf. Die jeweiligen Epizentren lagen wiederum in der Nähe des kürzlich in Betrieb genommenen Geothermiekraftwerks. Wer das Märchen von der erdbebenverhindernden dritten Bohrung bisher glaubte, wurde nun gleich nach Betriebsstart des Geothermiekraftwerks eines Besseren belehrt.